Körpergefühl

Ein gesundes Körpergefühl hilft bei der Koordination der eigenen Gliedmaßen und dem Wahrnehmen des eigenen körperlichen und emotionalen Wohlbefindens. Regelmäßige Bewegung entwickelt das Körpergefühl. Jedoch ist nicht jede Art von Bewegung gleich gut geeignet. Am effektivsten ist die Art der Bewegung, wozu der Mensch geboren ist – das barfuß Gehen über natürliche Böden wie Sand, Wiese, Moos, Lehm, Wald … Unsere Fußmuskulatur und unser ganzer Bewegungsapparat ist dabei gefordert, Gleichgewicht zu üben. Die Durchblutung wird angeregt, der Kreislauf und die Reflexe werden aktiviert. Ganz aktiv nehmen wir den Untergrund wahr, fühlen Wärme, Nässe, harte und weiche Formen. Doch wer hat heute die Zeit und die Möglichkeit jeden Tag mindestens 10.000 Schritte barfuß in der Natur zu gehen?

Die meisten von uns laufen sowieso zu wenig und wenn dann auf harten Böden drinnen in Gebäuden und draußen auf der Straße. Selbst die Wege in der Natur sind oft asphaltiert oder gepflastert. Dazu tragen viele – gesellschaftlichen Normen und Schönheitsbildern folgend – enge, unbequeme Schuhe, Schuhe mit harten Sohlen oder hohen Absätzen. Über die Jahre kommt es so bei vielen Menschen nicht nur zu körperlichen Schäden an den Füßen, Veränderung des Ganges und schmerzhaften Fehlbelastungen, sondern auch zu einem gestörten Körpergefühl. Das kann sich in vielfältigen Störungen des Nervensystems äußern, wie nachlassender Gedächtnisleistung, mangelnder Orientierung im Raum oder Nähe-Distanz-Problemen. Gepaart mit einem hohen Stresslevel, Reizüberflutung, Vitalstoffmangel oder Medikamenteneinnahme gibt es immer mehr Menschen, die sich überhaupt nicht mehr fühlen. Das kann letztlich auch zu ernsthaften psychischen Störungen, tiefer Erschöpfung und Beziehungsproblemen führen.

Ein gesundes Körpergefühl hilft seine eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen besser kennen zu lernen, sich selbst nicht zu überfordern, rechtzeitig Stress abzubauen und bessere Entscheidungen zu treffen, womit fühle ich mich wohl und womit nicht. Es verbessert somit die eigene Lebensqualität und ist aktive Gesundheitsvorsorge.

Die Idee des kybun-Schuhs ist es die Freude des natürlichen Gehens (wieder) zu entdecken und eine Art barfuß Gehen auf harten Wegen zu ermöglichen. Durch die weich elastische Sohle in den kyBoots und die „Swiss Natural Walking“ Übungen auf den kyBoundern lässt sich gesundes und gelenk-schonendes Gehen binnen kurzem wieder erlernen. Dadurch werden die Koordination und die Propriozeption angeregt. Propriozeption (von lateinisch proprius „eigen“ und recipere „aufnehmen“) bezeichnet die Wahrnehmung von Körperbewegung und -lage im Raum oder der Lage einzelner Körperteile zueinander. Es ist der Fachbegriff für Eigenempfindung, Körperwahrnehmung, Körpergefühl.

Das Tragen des kybun-Schuhs und das Training auf den kybun-Matten verändert die Kräfte auf Bänder, Sehnen, Muskeln und Gelenke und stimuliert die Reflexzonen der Füße. Das setzt Impulse in den Körper und das Nervensystem. Es hilft deshalb auch eines gesundes Körpergefühl zu entwickeln.